Diese Seite bietet euch Informationen und Verweise zu verschiedenen Diensten rund um die Anonymität im Internet sowie zu Umgehungswerkzeugen für Zensur.
Weitere Informationen findet ihr auch im Buch “Anonym im Netz“.
Proxys sind eine einfache Möglichkeit, um nicht direkt auf Webseiten zuzugreifen und somit ein kleines Maß an Anonymität zu erhalten. Man kann sich einen Proxy als einen Vermittler zwischen dem eigenen Browser und einer fremden Webseite vorstellen. Dieser Vermittler wird gebeten, die Webseite abzurufen und das Ergebnis dann an den Browser zu senden.
Zur Benutzung eines Proxys muss nichts installiert werden. Man kann Proxys zum einen über eine Art Formular bedienen. Dort trägt man die gesuchte URL ein und diese wird dann im Browser angezeigt. Dies ist zum Beispiel bei Anonymouse der Fall.
Oben finden sich ein paar Erklärungen und am unteren Bildrand findest du das Eingabeformular. Im Screenshot steht die Adresse http://google.de und ein Klick auf „Anonym Surfen“ bringt dich in dem Beispiel auf die Startseite von Google. Du kannst beliebige andere URLs dort eintragen.
Zum anderen gibt es bei einigen Proxys die Möglichkeit, die Einstellungen im Browser so anzupassen, dass der Proxy bei jedem Aufruf verwendet wird. Im Firefox erreicht man das Menü über „Bearbeiten“ (oder „Extras“) → „Einstellungen“ → „Erweitert“ → „Netzwerk“ → „Einstellungen“ und sieht so aus:
Sobald die Änderungen bestätigt sind, wird jede Webseite über den eingestellten Proxy abgerufen.
Eine Liste findet von offenen Proxys gibt es bei verschiedenen Proxylisten. Unten steht eine kleine Auswahl an Webproxys mit denen ihr Webseiten besuchen könnt:
Eine weitere Möglichkeit, seine Kommunikationsstrukturen zu verstecken, ist die Verwendung eines VPN. Der Begriff ist eine Abkürzung des englischen „Virtual private network“. Ursprünglich wurde dies geschaffen, um Mitarbeitern einer Firma, die sich außerhalb des Firmennetzwerkes (Kundenbesuch, Arbeit zu Hause etc.) befinden, Zugang zu internen Ressourcen zu geben. Mit einem VPN kann das firmeninterne Netzwerk so genutzt werden, als würde der Computer wirklich in dem Netzwerk angeschlossen sein.
Mittlerweile gibt es viele Anbieter die VPN-Lösungen für private Kunden anbieten. Hierbei wird dann eine verschlüsselte Verbindung zu einem Server aufgebaut und von da aus dann Webseiten abgerufen oder andere Aktivitäten im Internet unternommen. Dies ist auch ein Weg, um lokale Zensurmaßnahmen zu umgehen. Einige Anbieter sind:
Einige der bekannten Anonymisierungsdienste sind das Tor-Projekt, JonDonym und I2P.
Bei Bananasplit oder awxcnx kann man E-Mails über das Remailer-Netzwerk verschicken. Der Dienst Anonymouse und die untenstehenden Seiten bieten noch weitere Möglichkeiten. Natürlich werkelt hier im Hintergrund ein Mixmaster-Remailer, sein Name ist devurandom.
Eng verbunden mit Remailern sind die Nymserver.
Folgende Links sind für weitergehende Lektüre gut geeignet (Liste ist noch nicht vollständig und wird weiter ausgebaut). Die Verweise zeigen unter Umständen auf Seiten in verschiedenen Sprachen und auch zu verschiedenen Dokumenten. Es ist immer gekennzeichnet, falls es sich nicht um HTML und nicht um einen deutschen Text handelt.
Eine Unterseite Zensur beschäftigt sich mit dem Thema Zensur im Internet. Hier wird die Lage in verschiedenen Staaten dargestellt. Gleichzeitig finden sich Informationen über Zensur- und Umgehungssoftware.